Simbiópolis: eine Vision für menschlichere und nachhaltigere Städte

Von: Redaktion Mi Guía Hispania

Die Ausstellung lädt uns ein, über unsere Verbindung zur Technologie, zur Natur und zu den Mitmenschen in einer immer stärker vernetzten Welt nachzudenken. Foto: Mobile World Capital Barcelona

Vom 13. Juni bis 31. August sind die Türen des Palau Robert in Barcelona, Spanien, für eine geführte Besichtigung der Ausstellung Simbiópolis geöffnet. Diese Initiative von Mobile World Capital Barcelona zeigt, wie technologische Städte der Zukunft aussehen könnten, wenn sie so gestaltet wären, dass das Wohlbefinden der Menschen und das Gleichgewicht mit der natürlichen Umwelt im Mittelpunkt stehen.

Im Rahmen des Programms fand eine Podiumsdiskussion statt, an der Eduard Martín, CIO von MWCapital; Iván Martín, CEO von Robopedics; und Daniel Amatller, CEO von Més que Ciència, teilnahmen. Das Treffen diente als Raum für Reflexion über die Auswirkungen der Technologie auf das städtische Leben, mit besonderem Augenmerk auf die Rolle der künstlichen Intelligenz und ihre Anwendung in sozialen Kontexten.

Während des Gesprächs waren sich die Teilnehmenden einig, dass Technologie inklusiv und zugänglich sein muss, insbesondere für ältere Menschen oder Personen mit Behinderungen. Daniel Amatller betonte, dass neue technologische Entwicklungen einen stärker sozialen als unternehmerischen Fokus haben sollten und auf die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder anderen spezifischen Bedingungen eingehen müssen.

Iván Martín hob hervor, wie wichtig es sei, die Auswirkungen neuer Technologien zu berücksichtigen, und sprach sich für ein stärkeres Engagement der öffentlichen Hand aus, um unternehmerische Initiativen mit sozialem Nutzen zu fördern.

Eduard Martín wiederum betonte, dass die technologische Entwicklung eng mit kulturellen Modellen und lokalen Kontexten verbunden sein sollte. Außerdem unterstrich er die Bedeutung institutioneller Zusammenarbeit und einer kontinuierlichen Weiterbildung, die es der Bevölkerung ermöglicht, neue digitale Kompetenzen zu erwerben, um technologische Fortschritte besser zu verstehen und sinnvoll zu nutzen.

Ausstellung offen für alle

Nach der Podiumsdiskussion führten Eduard Martín und die Kuratorin Rosa Pera die Besucher durch die Ausstellung und präsentierten eine immersive Erfahrung, die sich auf die innovativsten Beiträge des letzten Mobile World Congress stützte.

Der Rundgang ist in drei thematische Schwerpunkte gegliedert – Stadt, Menschen und Natur – und bietet eine immersive Erfahrung, die aus dem Dialog zwischen Technologie und digitaler Kunst entsteht. Durch diese Verbindung lädt die Ausstellung dazu ein, urbane Räume kritisch und kreativ neu zu denken: Innovation und künstlerischer Ausdruck ergänzen sich, um ausgewogenere und nachhaltigere Lebensräume zu imaginieren.

Die Ausstellung ist bis zum 31. August im Palau Robert geöffnet, der Eintritt ist frei.